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FWG Kreis Ahrweiler wehrt sich gegen die Schließung der Energieagentur in Ahrweiler

Gestern wurde in einer öffentlichen Kreis-Sitzung mitgeteilt, dass das Regionalbüro der Energieagentur in Ahrweiler geschlossen werden soll. Konzentriert soll dies alles dann in Koblenz ablaufen. Über Sinn und Zweck der Energieagentur an sich, konnte man sicher unterschiedliche Ansichten haben. Nachdem sie installiert war, hat sie sich, nach Meinung der Kreis – FWG, bewährt. Vor allen Dingen die örtlichen Aktionen mit den Kommunen, den Schulen und Kindergärten, sowie die beginnende Kampagne „Energiekarawane“ mit dem Angebot für Privat und Gewerbe sind positive Ansätze. Jetzt wird dies wieder alles zurückgedreht. Wie soll eine Beratung im Landkreis Ahrweiler durch die Agentur in Koblenz denn zukünftig ablaufen? Was denken sich denn die Gremien der Landespolitik und das zuständige Ministerium bei einer solch unsinnigen Vorgehensweise? Entweder läuft die Energieagentur landesweit oder gar nicht. Die nun vorgesehene Umsetzung ist ein Armutszeugnis der Landespolitik, wahrscheinlich ist schon Sparen wegen dem Flughafen Hahn angesagt. Die Förderung des „ländlichen Raums“ ist scheinbar nicht mehr gefragt.

Wie heißt es doch auf der Homepage des zuständigen Ministeriums für Umwelt, Energie usw. : „Auch die Regionalbüros bringen die Energiewende zu den Menschen vor Ort und treiben sie bürgernah, konsequent, flächendeckend und unter Berücksichtigung der jeweils unterschiedlichen regionalen und lokalen Gegebenheiten gemeinsam mit den Akteuren der Region voran“. Besser kann man den Erhalt des Standortes Ahrweiler nicht wiedergeben!



Pressemitteilung der FWG Brohltal